Ein Mädchen legt Kippelhölzer in eine Reihe
Bewegungsraum, Kita Frankfurt

Bewegungsraum

Bewegung bewirkt Entwicklung. Und nur wer sein Gleichgewicht findet, kann auf eigenen Füßen stehen.

Die Bewegungspädagogin Elfriede Hengstenberg begann in den Zwanzigerjahren mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten. 1935 lernte sie in Budapest die Kinderärztin Emmi Pikler kennen, die sich ebenfalls intensiv mit der Bewegungsentwicklung von Kindern befasste. Die gemeinsamen Erkenntnisse setzte Elfriede Hengstenberg um in ein Konzept, das Kindern Raum gibt, ihre Beweglichkeit nach ihren Bedürfnissen und in ihrem Tempo zu erproben. Einfache Holzgeräte bieten ein Experimentierfeld, in dem die Kinder ihre Wahrnehmung schulen, ihre Selbstsicherheit stärken und auch ihre Grenzen erfahren. Das beugt Unfällen vor, verbessert Haltungsschäden und fördert die Konzentration.

Vier Jahre lang habe ich selbst Bewegungsgruppen angeleitet und dabei immer wieder auch fotografiert.